28. April 2017, 16:17 Uhr

»Heilerinnen von Aragón«

Farbenprächtige Historie

28. April 2017, 16:17 Uhr

Mitte des 14. Jahrhunderts leben im Emirat Granada Mauren, Christen und Juden in friedlicher und fruchtvoller Koexistenz. Nach dem Sturz des Emirs wird dessen jüdischer Leibarzt Samu getötet, seine Enkelinnen Floreta und Celiana werden in die Sklaverei verkauft.

Doch den beiden Mädchen gelingt die Flucht nach Zaragoza. Dort, im christlichen Königreich Aragón, werden Juden durch ein königliches Edikt geschützt, so- dass die Mädchen sich als Heilerinnen ausbilden lassen können. Neider und Intrigen lassen jedoch nicht lange auf sich warten. Insbesondere der neue Inquisitor ist eine permanente Bedrohung für die Nichtchristen Aragons.

Guido Dieckmanns historischer Roman »Die Heilerinnen von Aragón« ist eine farbenprächtige Geschichte aus einer legendären Epoche, in der in Spanien das Zusammenleben unterschiedlicher Religionen die Verschmelzung zu einer höchst innovativen Kultur zur Folge hatte.

In einem flüssigen Schreibstil ohne dramaturgische Längen wird der Leser in dieses einzigartige Zeitalter eingeführt. dpa

Guido Dieckmann: »Die Heilerinnen von Aragón«. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek. 480 S., 9,99 Euro, ISBN 978-3-499-27175-5

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