12. November 2019, 20:47 Uhr

Verlust, Stellenabbau und Streit bei Osram

12. November 2019, 20:47 Uhr

München (dpa). Der unter der Schwäche seiner Kunden leidende Licht- und Sensorikkonzern Osram möchte sich vom österreichischen Sensorspezialisten AMS übernehmen lassen. Der Vorstand erklärte die Annahme der inzwischen zweiten Übernahmeofferte von AMS. Im Vergleich zum ersten Angebot von AMS gebe es deutliche Verbesserungen, sagte Osram-Chef Olaf Berlien. In einer Mitteilung vom Dienstag kritisiert die IG Metall den Übernahmeplan und die bei Osram laufenden Sparmaßnahmen. Im Geschäftsjahr summiert sich der Verlust nach Steuern auf 467 Millionen Euro. Im 4. Quartal zog das Minus noch einmal deutlich auf 233 Millionen Euro an. Die vergleichbaren Umsätze fielen um rund 13 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Die Aussichten sind etwas besser: Für das laufende neue Geschäftsjahr erwartet Osram in etwa stagnierende Umsätze.

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