19. August 2019, 22:23 Uhr

Vapiano will Sanierung fortsetzen

19. August 2019, 22:23 Uhr

Köln (dpa). Die Restaurantkette Vapiano will die Sanierung nach dem unerwarteten Abgang ihres Chefs fortsetzen. Die jetzige Strategie werde sich nicht ändern, teilte die Kölner Firma auf Anfrage mit. Am Sonntag hatte der Vorstandsvorsitzende Cornelius Everke nach nur einem Dreivierteljahr im Amt seinen Rücktritt zum 31. August bekannt gegeben - aus persönlichen Gründen, hieß es.

Die Firma betonte, der Rücktritt sei »hundertprozentig« freiwillig geschehen. Vapiano ist tief in roten Zahlen, der Schuldenberg ist hoch. Bei einem Umsatz von 372 Millionen Euro machte die Kette 2018 einen Verlust von 101 Millionen Euro. Grund war eine missratene Expansion.

Everke wollte die Kette auf Vordermann bringen. Er setzte auf eine Verschlankung der Menükarte und verbesserte Arbeitsabläufe. Lange Warteschlangen hatten mancherorts Kunden verärgert.

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