30. Dezember 2019, 19:40 Uhr

Studie: Deutsche Firmen verlieren an Weltbörsen

30. Dezember 2019, 19:40 Uhr

Frankfurt/Main (dpa). Unter den 100 wertvollsten Börsenunternehmen der Welt sind kaum noch deutsche Firmen. Während gerade Tech-Konzerne aus den USA und China im globalen Ranking der Börsen-Schwergewichte dominieren, hat Deutschland mit seinen traditionellen Industriefirmen hier weiter an Bedeutung verloren. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft EY.

Unter die wertvollsten 100 Firmen schaffen es demnach nur der Softwarekonzern SAP auf Platz 51 mit einem Börsenwert von 160 Milliarden Dollar (Stichtag: 26. Dezember) sowie Siemens auf Rang 100 (106 Mrd. Dollar). Nicht mehr unter den Top 100 ist der Versicherer Allianz, der trotz gestiegenen Aktienkurses nur Platz 110 belegt.

Unter den Börsenriesen hat es 2019 ein nicht amerikanisches Unternehmen an die Spitze geschafft. Der saudi-arabische Ölkonzern Saudi-Aramco, der im Dezember an die Börse ging, ist rund 1,88 Billionen Dollar wert - etwa doppelt so viel wie die zwölf wertvollsten deutschen Firmen zusammen.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Aktienkurse
  • Beratungsunternehmen
  • Billionen Dollar
  • Börsenwert
  • Dollar
  • SAP AG
  • Saudi Aramco
  • Siemens AG
  • Softwarekonzerne
  • Frankfurt
  • DPA
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen