Wirtschaft

Ministerin Klöckner unterstützt Bauernforderung

Wiesbaden (dpa). Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) stellt sich in der Debatte um das künftige EU-Agrarbudget hinter die Forderung des Deutschen Bauernverbands. Die Bundesregierung habe in ihrem Koalitionsvertrag klar definiert, dass das Volumen der Fördermittel im bisherigen Umfang erhalten bleiben soll, sagte Klöckner auf dem Deutschen Bauerntag am Donnerstag in Wiesbaden. »Dafür werde ich kämpfen.«
28. Juni 2018, 22:12 Uhr
DPA

Wiesbaden (dpa). Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) stellt sich in der Debatte um das künftige EU-Agrarbudget hinter die Forderung des Deutschen Bauernverbands. Die Bundesregierung habe in ihrem Koalitionsvertrag klar definiert, dass das Volumen der Fördermittel im bisherigen Umfang erhalten bleiben soll, sagte Klöckner auf dem Deutschen Bauerntag am Donnerstag in Wiesbaden. »Dafür werde ich kämpfen.«

Wegen der hohen Aufwendungen für die Flüchtlinge und den Brexit bestehe eine Finanzierungslücke bei der EU, erklärte die Ministerin. »Es kann aber nicht sein, dass die Landwirtschaft den Preis für den Brexit zahlt.« Bei der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für Deutschland und Europa werde sie darauf achten, dass von den Bauern nicht noch mehr gefordert werde, während gleichzeitig die Mittel zurückgingen, betonte der Ministerin.

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