16. Februar 2018, 22:38 Uhr

Gemeinsame Regeln

16. Februar 2018, 22:38 Uhr

München (dpa). Mit gemeinsamen Regeln und Standards für mehr Cyber-Sicherheit will die Industrie den digitalen Wandel vorantreiben. Auf Initiative des Elektrokonzerns Siemens haben sich deshalb neun Partner auf eine gemeinsame Charta verständigt, die gestern Abend am Rande der Sicherheitskonferenz in München unterzeichnet werden sollte. Dazu gehören neben dem Elektrokonzern der Flugzeugbauer und Rüstungskonzern Airbus, der Versicherer Allianz, der Autohersteller Daimler, der Software-Riese IBM, der Halbleiterhersteller NXP, der Prüfkonzern SGS sowie die Deutsche Telekom. Außerdem unterschrieb auch die Sicherheitskonferenz selbst die Urkunde.

Die Charta umfasst zehn Handlungsfelder, in denen Politik und Wirtschaft aus Sicht der Partner aktiv werden müssen. Im Fokus stehen dabei Technologien, bei denen es zu gefährlichen Situationen im Falle von Cyber-Angriffen kommen kann wie das autonome Fahren und die Zusammenarbeit von Roboter und Mensch. Es soll auch erreicht werden, dass Sicherheits- und Datenschutzfunktionen schon »als Werkseinstellung« in neuen Technologien enthalten sind, und dass die Cyber-Sicherheit zum Bestandteil von Freihandelsabkommen wird.

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