23. April 2018, 20:40 Uhr

Fresenius bläst Übernahme von Akorn ab

23. April 2018, 20:40 Uhr

Bad Homburg (dpa). Der Medizinkonzern Fresenius steht vor turbulenten Zeiten. Zwar hat das DAX-Unternehmen die umstrittene 4,4 Milliarden Euro schwere Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn am Wochenende abgesagt, doch nun könnte die Vertragskündigung ein juristisches Nachspiel haben. Die Amerikaner pochen auf Einhaltung des abgeschlossenen Kaufvertrags, das Bad Homburger Unternehmen bleibt bei der Kündigung.

Man kündige den Vertrag, da der Hersteller von Nachahmermedikamenten mehrere Voraussetzungen für den Vollzug nicht erfüllt habe, sagte ein Fresenius-Sprecher am Montag. Unter anderem habe es schwerwiegende Verstöße gegen Vorschriften der US-Gesundheitsbehörde FDA bezüglich der Datenintegrität bei Akorn gegeben. Der US-Herstellers von Cremes und Salben hingegen sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt und pocht auf die Einhaltung der von Fresenius gemachten Zusagen.

Außerdem verkündete Fresenius Medical Care (FMC) am Wochenende den Verkauf ihre Mehrheitsbeteiligung am US-Ärztenetzwerk Sound Inpatient Physicians für 1,76 Milliarden Euro an eine Investorengruppe.

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