15. November 2019, 22:18 Uhr

Duesmann neuer Audi-Chef

15. November 2019, 22:18 Uhr
Duesmann

Ingolstadt/Wolfsburg (dpa). Der ehemalige BMW-Manager Markus Duesmann wird neuer Audi-Chef. Der 50-Jährige werde den erst zu Jahresbeginn berufenen Vorstandsvorsitzenden Bram Schot im kommenden April ablösen, teilten VW und Audi am Freitag in Wolfsburg und Ingolstadt mit. Die Kontrolleure des weltgrößten Autoherstellers haben außerdem die Entscheidungen für Investitionszahlungen für den Zeitraum von 2020 bis 2024 getroffen:

E-Mobilität und Digitalisierung: Mit knapp 60 Milliarden Euro ist ein großer Batzen der Gesamtsumme von rund 150 Milliarden Euro für die Zukunftsthemen E-Mobilität, Hybridantriebe und Digitalisierung vorgesehen - gut 40 Prozent der konzernweiten Ausgaben. Allein rund 33 Milliarden Euro fließen in die Elektromobilität im engeren Sinne. Das ist noch einmal eine deutliche Aufstockung im Vergleich zur »Planungsrunde« 2018 (44 Mrd. Euro).

Umbau zusätzlicher Werke: Die VW-Fabrik in Zwickau macht bei der »E-Offensive« den Anfang. Hier startete Anfang November die Fertigung des ersten Modells der rein elektrischen ID-Serie, der ID.3. Dafür wird der komplette Standort von der Verbrenner- auf die Elektro-Produktion umgerüstet. Rund 1,2 Milliarden Euro werden für die Umstellung veranschlagt. Die »Transformation« soll auch in den Werken Emden und Hannover geschehen und dort mehr als eine Milliarde Euro beziehungsweise rund 1,5 Milliarden Euro kosten. Im Motorenwerk Salzgitter entsteht ab 2020 zudem eine angeschlossene Batteriezell-Fertigung.

Internationale Elektrifizierung: In China stehen ebenfalls große Elektro-Investitionen an. Mit den chinesischen Joint-Venture-Partnern FAW und SAIC werden die Standorte Foshan und Anting für die Elektroproduktion vorbereitet. Auch bei Skoda in Mlada Boleslav gibt es künftig eine E-Auto-Fertigung. Im US-Werk in Chattanooga (Bundesstaat Tennessee) entsteht eine zusätzliche E-Montagelinie für etwa 800 Millionen US-Dollar (circa 726,7 Millionen Euro).

Vernetzung und automatisiertes Fahren: Die Gesamtzahl der Elektromodelle soll bis 2029 schrittweise auf etwa 75 steigen. Bisher hatte der Konzern bis 2028 mit knapp 70 Modellen kalkuliert. Hinzukommen sollen in den nächsten zehn Jahren noch 60 Hybridversionen. In Vernetzung, Mobilitätsdienste und autonomes Fahren sollen in den kommenden zehn Jahren insgesamt rund 27 Milliarden Euro fließen. VW beteiligt sich im Bereich des assistierten Fahrens unter anderem an der Ford-Tochter Argo. (Foto: dpa)

Schlagworte in diesem Artikel

  • Abraham Schot
  • Audi
  • Audi-Chefs
  • VW
  • Škoda
  • DPA
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 1 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.