Wirtschaft

Deutsche Bank spürt mehr Gegenwind

Frankfurt/Main (dpa). Die Deutsche Bank bekommt bei ihrem radikalen Umbau mehr Gegenwind zu spüren. Das im Sommer ausgegebene Ziel für die Eigenkapitalrendite sei angesichts der verschärften Niedrigzinsen in der Euro-Zone ehrgeiziger geworden, teilte der DAX-Konzern vor einer Investorenveranstaltung am Dienstag in Frankfurt mit. Bis 2022 soll die Rendite auf das materielle Eigenkapital aber weiter acht Prozent erreichen. Für die Kernbank - also ohne die konzerneigene Abwicklungseinheit - peilt Vorstandschef Christian Sewing jetzt sogar mehr als neun Prozent an. Bei ihrer Umstrukturierung kommt die Bank nach eigenen Angaben teils schneller voran. Sewing bekräftigte das Ziel, die bereinigten Kosten der Bank bis zum Jahr 2022 um sechs Milliarden auf 17 Milliarden Euro zu senken.
10. Dezember 2019, 21:28 Uhr
DPA

Frankfurt/Main (dpa). Die Deutsche Bank bekommt bei ihrem radikalen Umbau mehr Gegenwind zu spüren. Das im Sommer ausgegebene Ziel für die Eigenkapitalrendite sei angesichts der verschärften Niedrigzinsen in der Euro-Zone ehrgeiziger geworden, teilte der DAX-Konzern vor einer Investorenveranstaltung am Dienstag in Frankfurt mit. Bis 2022 soll die Rendite auf das materielle Eigenkapital aber weiter acht Prozent erreichen. Für die Kernbank - also ohne die konzerneigene Abwicklungseinheit - peilt Vorstandschef Christian Sewing jetzt sogar mehr als neun Prozent an. Bei ihrer Umstrukturierung kommt die Bank nach eigenen Angaben teils schneller voran. Sewing bekräftigte das Ziel, die bereinigten Kosten der Bank bis zum Jahr 2022 um sechs Milliarden auf 17 Milliarden Euro zu senken.

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