04. Juli 2017, 22:29 Uhr

Bahn setzt auf Hilfe aus der Politik

04. Juli 2017, 22:29 Uhr
Fernbusse machen der Bahn das Leben schwer. (Foto: dpa)

Frankfurt (dpa). Im Konkurrenzkampf mit den Fernbussen setzt die Deutsche Bahn auf finanzielle Unterstützung der Politik. Der Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla erwartet auch einen Zuschuss zu den Trassengebühren im Personenverkehr. »Es wäre ein starkes Signal der Politik zur Stärkung des Schienenpersonenverkehrs«, sagte Pofalla der Zeitung. Die Wettbewerbssituation bleibe auch mit Blick auf die Möglichkeiten des autonomen Fahrens kritisch.

Bundesverkehrsminister Alexander Do-brindt (CSU) hatte im Juni angekündigt, dass der Bund 350 Millionen Euro aus dem Haushalt für eine Senkung der Trassenpreise für Güterzüge zuschießen werde. Dies entspreche einer Kostenreduzierung von rund 50 Prozent und soll zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

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