Wirtschaft

Bahn-Spedition testet vernetzte Lkw-Konvois

Berlin (dpa). Der Spediteur DB Schenker beginnt im Frühjahr 2018 einen Versuch mit elektronisch unterstützten Kolonnenfahrten für Lastwagen. Auf der A 9 zwischen Nürnberg und München sollen zunächst unbeladene Lkw in geringem Abstand hintereinander fahren, später dann mit Ladung. Für das Projekt erhielten die Bahn-Tochter Schenker, der Lkw-Hersteller MAN und die Hochschule Fresenius vom Bundesverkehrsministerium einen Bescheid für die Förderung mit zwei Millionen Euro, wie die drei Partner gestern mitteilten. Die Idee: Wenn Lastwagen mit kleinem, aber sicherem Abstand in Konvois fahren, steigt die Kapazität auf den Straßen, die Fahrer haben weniger Stress und dank des Windschattens könnte Kraftstoff gespart werden.
10. Juli 2017, 21:44 Uhr
DPA

Berlin (dpa). Der Spediteur DB Schenker beginnt im Frühjahr 2018 einen Versuch mit elektronisch unterstützten Kolonnenfahrten für Lastwagen. Auf der A 9 zwischen Nürnberg und München sollen zunächst unbeladene Lkw in geringem Abstand hintereinander fahren, später dann mit Ladung. Für das Projekt erhielten die Bahn-Tochter Schenker, der Lkw-Hersteller MAN und die Hochschule Fresenius vom Bundesverkehrsministerium einen Bescheid für die Förderung mit zwei Millionen Euro, wie die drei Partner gestern mitteilten. Die Idee: Wenn Lastwagen mit kleinem, aber sicherem Abstand in Konvois fahren, steigt die Kapazität auf den Straßen, die Fahrer haben weniger Stress und dank des Windschattens könnte Kraftstoff gespart werden.

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