17. Oktober 2019, 22:08 Uhr

Autozulieferer Brose baut 2000 Arbeitsplätze ab

17. Oktober 2019, 22:08 Uhr
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Von DPA

Coburg (dpa). Der Autozulieferer Brose will rund 2000 Arbeitsplätze bis Ende 2022 in Deutschland abbauen. Betroffen sind die Standorte Bamberg, Hallstadt, Coburg, Würzburg und Berlin, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Außerdem soll die Fertigung von Schließsystemen von Wuppertal verlegt werden. Der globale Wettbewerb zwinge Brose zur Verlagerung von Arbeit in Niedriglohnländer, erklärte Kurt Sauernheimer, Vorsitzender der Geschäftsführung. »Der Wandel der Automobilindustrie, ein rückläufiger Markt - insbesondere in China -, globaler Preisdruck, aber auch interne Ursachen beeinträchtigen die Geschäftsentwicklung bei Brose«, heißt es in einer Mitteilung. Als weitere Gründe nannte Brose die »einseitige Klimadebatte zulasten der Kfz-Industrie« und damit verbundene Unsicherheiten.



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