31. Januar 2020, 23:16 Uhr

Woelki fordert rückhaltlose Aufklärung

31. Januar 2020, 23:16 Uhr

Frankfurt/Main - Der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, hat sich am Freitag für eine rückhaltlose Aufklärung des Missbrauchskandals ausgesprochen. Er wolle aber auch dem Eindruck entgegenwirken, als wäre seit Bekanntwerden der Missbrauchsfälle vor zehn Jahren nichts geschehen, sagte er am zweiten Tag der Synodalversammlung der katholischen Kirche Deutschlands in Frankfurt. Die Bischöfe seien an Aufarbeitung interessiert. »Seit zehn Jahren sind wir an diesem Thema dran.« Woelki räumte ein, dass Fehler gemacht worden seien: »Es sind Akten nicht richtig geführt worden. Es sind Akten vernichtet worden. Wir arbeiten das auf.« Die katholische Kirche hat als Konsequenz aus dem Missbrauchsskandal einen Reformprozess gestartet, den »Synodalen Weg«. Laienvertreter kritisierten, dass die Opfer nicht ausreichend in den Blick gerückt würden. dpa

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