18. September 2019, 22:33 Uhr

Weniger Flüchtlinge, mehr Arbeitsmigranten

18. September 2019, 22:33 Uhr
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Von DPA

Berlin (dpa). Immer weniger Menschen fliehen nach Deutschland - und immer mehr kommen, um hier zu arbeiten. Das geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Demnach ist Deutschland im Vergleich der OECD-Staaten nach den USA nach wie vor das zweitbeliebteste Zuwanderungsland. Die Zahl der Erstanträge auf Asyl ging laut der Studie 2018 in Deutschland um 18,3 Prozent auf 162 000 Anträge zurück. Die Chancen von Zuwanderern, in Deutschland einen Job zu finden, sind sehr gut: Ende 2018 hatten erstmals 70 Prozent der Zuwanderer Arbeit. Die Qualität der Jobs sei allerdings bescheiden, viele Zuwanderer würden schlecht bezahlt und seien überqualifiziert.

Derweil stößt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit seiner Ankündigung, ein Viertel der aus Seenot geretteten Migranten aufzunehmen, auf Widerstand in der Union - auch in der CSU.



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