14. September 2017, 23:05 Uhr

Besuch im Hurrikan-Gebiet

Trump weckt Hoffnung auf Finanzhilfen

14. September 2017, 23:05 Uhr
Aufmunternde Gesten: US-Präsident Donald Trump (M.), sein Vize Mike Pence (l.) und First Lady Melania Trump (r.) verteilen in Naples Sandwiches und Wasser an Menschen, die vom Hurrikan »Irma« betroffen sind. (Foto: dpa)

Fort Myers (dpa). US-Präsident Donald Trump hat sich an der Seite seiner Ehefrau Melania am Donnerstag in Florida mit Betroffenen der Hurrikan-Katastrophe getroffen. An einem eigens für das Präsidentenpaar sowie Trumps Vize Mike Pence aufgebauten Stand verteilte die Delegation aus Washington Sandwiches an Menschen, die ihr Hab und Gut beim verheerenden Hurrikan »Irma« verloren haben.

Ein Teller heiße Suppe oder eine gebratene Wurst wäre manchem vielleicht lieber gewesen: Viele Menschen, besonders an der Westküste Floridas, hatten seit Tagen kein warmes Essen mehr. Noch immer sind Tausende im Sonnenschein-Staat ohne Strom. Die Netzbetreiber schlossen zwar nach und nach die Lücken. Dennoch blieben noch immer 25 Prozent Floridas ohne elektrische Versorgung.

Trump sprach den Behörden in Florida dennoch seine Hochachtung für den umsichtigen Umgang mit dem Sturm aus. Sie hätten einen »großartigen Job« gemacht. Der Besuch des Präsidenten weckte bei den Betroffenen in Florida auch Hoffnungen auf finanzielle Hilfen des Bundes. Der US-Kongress hat mehr als 15 Milliarden an Hilfen für die Flutopfer in Texas nach dem Hurrikan »Harvey« bereitgestellt. Für Florida gibt es bisher noch keine Zusagen.

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