09. Juli 2017, 22:32 Uhr

Teurer Genuss

09. Juli 2017, 22:32 Uhr

So mancher Kunde reibt sich verwundert die Augen: Erst zehn Cent mehr, dann noch einmal 20 und jetzt sogar 30 Cent. Mit immer größeren Preissprüngen im Monatstakt ist Billigbutter so teuer wie noch nie in der Bundesrepublik. Die Schwesterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd haben den Preis für Deutsche Markenbutter in der untersten Preislage Anfang Juli auf 1,79 Euro je 250-Gramm-Stück angehoben. Das bestätigten Sprecherinnen beider Unternehmen.

Damit hat sich Butter in der untersten Preislage bei Aldi nun schon im dritten Monat in Folge kräftig verteuert. Anfang Mai stieg er auf 1,29 Euro, Anfang Juni auf 1,49 Euro und nun Anfang Juli um rund 20 Prozent auf 1,79 Euro. Auch andere Produkte wurden bei Aldi teurer. »Erhöht wurden unter anderem auch die Preise für Süßrahmbutter (aktuell 1,79 Euro) und Irische Butter (1,89 Euro)«, teilte Aldi Süd mit.

An den Aldi-Preisen orientieren sich üblicherweise auch die großen Supermarktketten. »Die 1,79 Euro werden wir über kurz oder lang im gesamten Preiseinstiegssegment sehen«, so Milchmarktexperte Andreas Gorn. Angesichts des Rekordpreises gibt es bereits mahnende Stimmen. Für die Rekordhöhe sieht Gorn mehrere Gründe: Eine niedrigere Milcherzeugung, und auch das Verbraucherverhalten habe sich geändert. »Genuss steht wieder im Vordergrund.« (dpa/Foto:dpa)

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