Politik

Schulz beschwert sich bei Schröder

Berlin (dpa). SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sich bei Altkanzler Gerhard Schröder über dessen Ambitionen beim russischen Staatskonzern Rosneft beschwert. Er habe ihm gesagt, dass er das nicht machen würde und dass man nicht jeden Posten annehmen müsse, sagte Schulz gestern in einem Interview der Sender Phoenix und Deutschlandfunk. Zudem relativierte er seine frühere Aussage, dass eine Wahl Schröders in den Aufsichtsrat von Rosneft dessen Privatsache sei. Ein Bundeskanzler außer Dienst sei »immer nur bedingt ein Privatmann«, sagte Schulz. Die Wahl Schröders zum Rosneft-Aufsichtsrat, die nach Einschätzung von Experten als Formalie gilt, ist russischen Medienberichten zufolge für den 29. September geplant.
17. August 2017, 22:21 Uhr
DPA

Berlin (dpa). SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sich bei Altkanzler Gerhard Schröder über dessen Ambitionen beim russischen Staatskonzern Rosneft beschwert. Er habe ihm gesagt, dass er das nicht machen würde und dass man nicht jeden Posten annehmen müsse, sagte Schulz gestern in einem Interview der Sender Phoenix und Deutschlandfunk. Zudem relativierte er seine frühere Aussage, dass eine Wahl Schröders in den Aufsichtsrat von Rosneft dessen Privatsache sei. Ein Bundeskanzler außer Dienst sei »immer nur bedingt ein Privatmann«, sagte Schulz. Die Wahl Schröders zum Rosneft-Aufsichtsrat, die nach Einschätzung von Experten als Formalie gilt, ist russischen Medienberichten zufolge für den 29. September geplant.

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