Politik

Schiff sucht Hafen für Migranten

Rom - Das Rettungsschiff »Sea-Watch 4« hat bei seiner ersten Fahrt im Mittelmeer in kurzer Zeit mehr als 200 Migranten vor Libyen an Bord genommen. »Wir haben einen sicheren Hafen für die Menschen in Italien und Malta angefragt«, sagte Sea-Watch-Sprecherin Mattea Weihe am Montag. Noch gebe es keine Rückmeldung. Unterdessen bargen libysche Helfer von der Organisation Roter Halbmond am Montag 22 Leichen vor der Küste des nordafrikanischen Bürgerkriegslandes.
24. August 2020, 22:52 Uhr
DPA

Rom - Das Rettungsschiff »Sea-Watch 4« hat bei seiner ersten Fahrt im Mittelmeer in kurzer Zeit mehr als 200 Migranten vor Libyen an Bord genommen. »Wir haben einen sicheren Hafen für die Menschen in Italien und Malta angefragt«, sagte Sea-Watch-Sprecherin Mattea Weihe am Montag. Noch gebe es keine Rückmeldung. Unterdessen bargen libysche Helfer von der Organisation Roter Halbmond am Montag 22 Leichen vor der Küste des nordafrikanischen Bürgerkriegslandes.

»Ein weiterer schrecklicher Anblick«, kommentierte die Sprecherin der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Safa Msehli, gestern auf Twitter. dpa

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