11. Februar 2020, 22:45 Uhr

Ruhani bleibt hart

11. Februar 2020, 22:45 Uhr
Hassan Ruhani gestern während der Kundgebung neben einem Bild des iranischen Generals Ghassem Soleiman und dem Kommandeur Abu Mahdi al-Muhandis, die bei Luftangriffen der USA getötet wurden. FOTO: EBRAHIM SEYDI/DPA

Teheran - Der Iran will im Atomstreit mit den USA nicht einlenken. Die drakonischen Sanktionen der USA könnten den Iran nicht in die Knie zwingen, sagte Präsident Hassan Ruhani am Dienstag in Teheran. »Wir werden nicht aufgeben und letztendlich wird die jetzige US-Regierung dies auch einsehen müssen.«

Mit staatlich organisierten Großkundgebungen im ganzen Land hat der Iran am Dienstag den 41. Jahrestag der Ausrufung der Islamischen Republik gefeiert. Nach Angaben der staatlichen Medien nahmen landesweit elf Millionen Bürger teil.

Am 11. Februar 1979 waren im Iran das Ende der Monarchie und die Gründung der Islamischen Republik verkündet worden. Als Gründer des schiitischen Gottesstaates gilt deren erster Oberster Führer, Ajatollah Ruhollah Chomeini, der von seinem Exil in Frankreich aus den Sturz der Monarchie vorbereitet hatte.

Viel zu feiern hat die politische Führung jedoch nicht. Das Land steckt in einer Wirtschaftskrise. Ruhani sagte in seiner Rede, Trump wolle mit seiner Politik den Iran in die Knie und zur Kapitulation zwingen. »Aber er hat es nicht mit einer Regierung, sondern mit einem ganzen Volk zu tun, das, genau wie vor 41 Jahren, auch weiterhin für seine Unabhängigkeit kämpfen wird.« Der Hauptgrund für die Wirtschaftsmisere im Iran sind die US-Sanktionen gegen das Land. DPA

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