Politik

Proteste gegen G20?

Knapp drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg haben Unbekannte in mehreren Bundesländern an 13 Standorten Feuer in Bahnanlagen gelegt. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei in den Ländern nahm die Ermittlungen auf. Ein mögliches Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene wurde geprüft.
19. Juni 2017, 22:33 Uhr
DPA
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Knapp drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg haben Unbekannte in mehreren Bundesländern an 13 Standorten Feuer in Bahnanlagen gelegt. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei in den Ländern nahm die Ermittlungen auf. Ein mögliches Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene wurde geprüft.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat unterdessen die Kritiker des G20-Gipfels aufgerufen, ihren Protest friedlich zu äußern. Es verstehe sich von selbst, dass Kritik an dem Treffen in Hamburg möglich sein müsse. Aber »es sollte auch friedliche Kritik sein«, sagte Merkel gestern bei einer Veranstaltung mit Organisationen der Zivilgesellschaft in der Hansestadt.

Bei dem sogenannten Civil20-Gipfel in Hamburg forderten mehr als 300 Organisationen aus 50 Ländern Merkel und die G20 dazu auf, bei ihrem Gipfel auch ohne die USA ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Merkel warnte hingegen vor »nationalen Alleingängen«. Kritik übte sie erneut am Ausstieg von US-Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen. Sie sprach von einem »herben Rückschlag«, will Trump in Hamburg aber nicht isolieren. (dpa/Foto: dpa)

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