22. August 2017, 22:16 Uhr

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22. August 2017, 22:16 Uhr

Der bekannte chinesische Bürgerrechtsanwalt Jiang Tianyong ist wegen »Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt« vor Gericht gestellt worden. Der Prozess vor dem Mittleren Volksgericht von Changsha in der zentralchinesischen Provinz Hunan endete gestern nach nur knapp vier Stunden. Wann mit dem Urteil zu rechnen ist, war unklar. Dem 46-Jährigen droht eine Haftstrafe. Sein Fall wird von deutscher Seite mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Der prominente Anwalt war in Peking schon mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengetroffen, um sie bei ihren Besuchen über die angespannte Menschenrechtslage in China zu informieren.

Polens Institut für Nationales Gedenken (IPN) hat im Zusammenhang mit Spitzelvorwürfen gegen Ex-Präsident Lech Walesa neue Ermittlungen eingeleitet. Die Behörde prüfe, ob Walesa falsch ausgesagt habe, als er die Zusammenarbeit mit dem kommunistischen Geheimdienst bestritt, meldete die Agentur PAP. (dpa)

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