26. März 2020, 23:10 Uhr

Pandemie trifft USA mit voller Wucht

26. März 2020, 23:10 Uhr

New York/Berlin - Die Coronavirus-Pandemie trifft nunmehr auch die USA und vor allem New York mit voller Wucht: Die Zahl der Todesopfer überstieg die symbolische Marke von 1000, allein im Bundesstaat New York wurden mehr als 380 Tote gezählt.

Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden in den USA bereits mehr als 75 000 Infektionsfälle gemeldet. Damit könnten die USA bald Italien und China als Länder mit den meisten Infektionen überholen.

Zum Epizentrum der Epidemie in den USA ist der Bundesstaat New York mit der gleichnamigen Millionenmetropole geworden. Die Zahl der Todesopfer stieg dort binnen 24 Stunden um 100 auf 385, wie Gouverneur Andrew Cuomo sagte. Inzwischen wurden dort mehr als 37 000 Infektionsfälle bestätigt.

Der Ernst der Lage wurde auch am Arbeitsmarkt deutlich: In der vergangenen Woche gab es die Rekordzahl von 3,3 Millionen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Weltweit haben sich mittlerweile mehr als eine halbe Million Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die Zahl der Menschen, die an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 starben, lag bei 22 920.

Die Zahl der Todesopfer steigt auch europaweit immer weiter an. Am Donnerstagabend lag die Zahl der Menschen, die an Covid-19 starben, laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP bei 15 500. Die meisten Todesopfer gibt es mit weitem Abstand in Italien (8165) und Spanien (4089).

In Deutschland sind bislang mehr als 41 300 Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Spahn: Ruhe vor dem Sturm

Im Kampf gegen das Coronavirus geht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von weiter steigenden Belastungen für Ärzte und Pfleger aus. »Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm«, sagte der CDU-Politiker in Berlin. »Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt.« AFP/dpa

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