16. Februar 2020, 22:20 Uhr

Pakete per U-Bahn?

16. Februar 2020, 22:20 Uhr
Pakete, Pakete, Pakete: Der zunehmende Lieferverkehr wird in Städten immer mehr zum Problem. Minister Andreas Scheuer hat eine neue Idee: Im Schacht durch die Nacht. FOTO: DPA

Berlin - Der Online-Handel boomt - und mit ihm der Verkehr in den Städten. Denn immer mehr Pakete bedeuten immer mehr Lieferwagen, die sich den Weg durch den Stadtverkehr bahnen und Staus verursachen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wirbt deswegen nun für kreative Ideen, doch auch unterirdische Wege zu nutzen. »Ich wäre dazu bereit, ein Pilotprojekt mit einer Stadt zu machen, wo wir eine U-Bahn umbauen und eine spezielle Paket-U-Bahn daraus machen«, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. »Wir sollten bereit sein, neu zu denken und nicht immer das Aber zu sehen«, lautet die generelle Ermunterung des Ministers. So eine Bahn könne zum Beispiel nachts von 2 Uhr an fahren und Pakete sowie Päckchen zu Zwischenlagern - sogenannten Mikro-Hubs - an Haltestellen in einzelnen Stadtteilen transportieren. »Wir installieren Mikro-Hubs, von dort aus können die Lieferanten die Waren mit einem Elektrolastenfahrrad weitertransportieren«, sagte Scheuer.

Branchenvertreter stimmen zu, dass - gerade angesichts des Drucks, den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu verringern - Änderungen nötig sind. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Oliver Wolff, zeigte sich für Scheuers Idee offen. dpa

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