Politik

Neuer Wahlrechtsvorschlag stößt auf Ablehnung

Berlin (AFP). Ein neuer Vorschlag aus der Unionsfraktion für eine Wahlrechtsreform ist umgehend von SPD, FDP, Grünen und Linkspartei zurückgewiesen worden. Das von 24 CDU/CSU-Abgeordneten unterstützte Konzept würde die Zahl der Bundestagsmitglieder auf 598 festschreiben und dazu insbesondere den Erststimmen mehr Gewicht verleihen, mit denen die Direktkandidaten in den Wahlkreisen gewählt werden. Der SPD-Politiker Thomas Oppermann kritisierte den Vorstoß, da er allein die Union begünstige.
27. Dezember 2019, 22:19 Uhr
AFP

Berlin (AFP). Ein neuer Vorschlag aus der Unionsfraktion für eine Wahlrechtsreform ist umgehend von SPD, FDP, Grünen und Linkspartei zurückgewiesen worden. Das von 24 CDU/CSU-Abgeordneten unterstützte Konzept würde die Zahl der Bundestagsmitglieder auf 598 festschreiben und dazu insbesondere den Erststimmen mehr Gewicht verleihen, mit denen die Direktkandidaten in den Wahlkreisen gewählt werden. Der SPD-Politiker Thomas Oppermann kritisierte den Vorstoß, da er allein die Union begünstige.

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