Politik

Nach Putins Aussagen Botschafter einbestellt

Warschau (dpa). Aus Protest gegen Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs hat Polen den russischen Botschafter ins Außenministerium in Warschau einbestellt. Die Welt werde die »wahre Bedeutung« des Molotow-Ribbentrop-Paktes, des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts vom August 1939, nicht vergessen, hieß es. Russland wehrt sich gegen eine historische Gleichstellung der kommunistischen Sowjetunion mit dem Faschismus.
29. Dezember 2019, 22:44 Uhr
DPA

Warschau (dpa). Aus Protest gegen Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs hat Polen den russischen Botschafter ins Außenministerium in Warschau einbestellt. Die Welt werde die »wahre Bedeutung« des Molotow-Ribbentrop-Paktes, des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts vom August 1939, nicht vergessen, hieß es. Russland wehrt sich gegen eine historische Gleichstellung der kommunistischen Sowjetunion mit dem Faschismus.

Putin hatte für Aufsehen in Warschau gesorgt, weil er den polnischen Botschafter in Berlin in den Jahren 1933 bis 1939, Jozef Lipski, als »antisemitisches Schwein« bezeichnet hatte.

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