12. Juni 2017, 22:22 Uhr

»Merkel-Plan« für Afrika

12. Juni 2017, 22:22 Uhr
Auf der Suche nach einem besseren Leben: Flüchtlinge aus dem Südsudan treffen in Uganda ein. (Foto: dpa)

Berlin (dpa). Mit 300 Millionen Euro will Bundeskanzlerin Angela Merkel reformorientierten Musterstaaten in Afrika helfen, private Investoren anzulocken. Die Hilfszusage soll die anderen G20-Staaten zu einem stärkeren Engagement auf dem von Konflikten, Flucht und Armut gebeutelten Kontinent bewegen. »Die gute Entwicklung der Welt wird nicht funktionieren, wenn nicht alle Kontinente der Welt daran teilnehmen«, sagte Merkel gestern bei einem Gipfeltreffen mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs in Berlin. Sie betonte, dass wirtschaftliche Entwicklung in Afrika Fluchtursachen und die Schleuserkriminalität bekämpfe.

Die zweitägige Partnerschaftskonferenz mit Afrika in Berlin bereitet den G20-Gipfel vor, zu dem Merkel für den 7. und 8. Juli nach Hamburg eingeladen hat. Mehrere afrikanische Staatschef nannten die Initiative der Kanzlerin einen »Merkel-Plan« für Afrika. Der Präsident des Niger, Mahamadou Issoufou, verglich die laufenden Anstrengungen mit dem Marshall-Plan für Europa nach dem Zweiten Weltkrieg, für den die USA über einen Zeitraum von fünf Jahren viele Milliarden US-Dollar (Seite 4)

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