11. Oktober 2017, 22:29 Uhr

Kurzmeldungen

11. Oktober 2017, 22:29 Uhr
Dijsselbloem

Großübung gegen Biogasangriff – Mit einer in Deutschland bislang einmaligen Übung hat die Polizei in Berlin den Großeinsatz bei einem Terroranschlag mit biologischen Waffen geprobt. Bei dem Test mit 300 Beteiligten ging es besonders um die Zusammenarbeit der Landes- und Bundespolizei sowie der Seuchenexperten vom Robert-Koch-Institut und den Gesundheitsämtern. Beteiligt waren auch das Spezialeinsatzkommando GSG 9 und die Feuerwehr.

Warnstreik in katholischer Klinik – Erstmals hat es in Deutschland nach Gewerkschaftsangaben einen Warnstreik an einem katholischen Klinikum gegeben. Laut Verdi ist er legal, dem Arbeitgeber zufolge nicht. Kirchliche Einrichtungen schlössen generell keine Tarifverträge mit Gewerkschaften, hatte die Marienhausklinik im saarländischen Ottweiler zuvor erklärt. Rund 50 Beschäftigte legten am Mittwoch an der Klinik ihre Arbeit nieder. Das Ziel: ein Tarifvertrag zu ihrer Entlastung.

Dijsselbloem verabschiedet sich – Der amtierende niederländische Finanzminister und Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem (51), hat seinen Abschied aus der Politik angekündigt. Er werde aber bis Januar noch Vorsitzender der Euro-Gruppe bleiben, teilte er am Mittwoch in Den Haag mit. Der Sozialdemokrat will Ende Oktober nach Antritt der neuen Regierung in Den Haag sein Mandat im Parlament aufgeben. Dijsselbloem, der seit 2000 Abgeordneter war, äußerte sich allerdings nicht zu seinen Zukunftsplänen.

Wohl Militärdaten gestohlen – Nordkoreanische Hacker haben nach Medienberichten möglicherweise Hunderte von vertraulichen Militärdokumenten aus Südkorea gestohlen. Unter den Dokumenten hätten sich auch ein geheimer Einsatzplan der südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte für die Beseitigung der nordkoreanischen Führung um Machthaber Kim Jong Un im Ernstfall und Informationen über militärische Einrichtungen befunden, berichtete die Zeitung »The Korea Times« unter Berufung auf einen Abgeordneten des Regierungslagers.

Neuer Anlauf für Gespräche mit Taliban – Nach langer Pause lassen Afghanistan, Pakistan, China und die USA eine Konferenzserie zur Vorbereitung von Friedensgesprächen mit den radikalislamischen Taliban wiederaufleben. Das Treffen solle am 16. Oktober in Maskat, der Hauptstadt des Sultanats Oman, stattfinden, bestätigte gestern ein Sprecher des afghanischen Außenministeriums. (dpa)

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