24. März 2017, 22:24 Uhr

Kurzmeldungen

24. März 2017, 22:24 Uhr

Fillon-Affäre – In der Scheinbeschäftigungsaffäre um den französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon hat die Justiz nun auch ein Ermittlungsverfahren gegen seinen früheren Ersatzmann im Parlament eingeleitet. Fillons konservativer Parteikollege Marc Joulaud wird ebenfalls der Hinterziehung von Staatsgeldern verdächtigt, wie gestern aus Pariser Justizkreisen bestätigt wurde.

Vorwürfe gegen Peking – Vor der Auswahl des neuen Regierungschefs in Hongkong haben Kritiker der kommunistischen Führung in Peking »unverhohlene Einmischung« vorgeworfen. Tausende haben gestern zudem für wohl chancenlosen Kandidaten John Tsang demonstriert. (Seite 5)

Attentäter von Kiew – Einen Tag nach dem Mord an dem ehemaligen russischen Parlamentsabgeordneten Denis Woronenkow in Kiew haben ukrainische Behörden die Identität des Attentäters geklärt. Ein 28-jähriges ehemaliges Mitglied der Nationalgarde aus der Großstadt Dnipro habe die Tat verübt, teilte ein Berater des Innenministers mit.

Brand gelöscht – Der Brand in einem der größten ukrainischen Munitionslager in Balaklija ist Armeeangaben zufolge nach mehr als einem Tag gelöscht worden. 1300 Rettungskräfte hatten mit schwerem Gerät seit Donnerstag gegen die Flammen gekämpft.

Überweisungspanne – Die Förderbank KfW transferierte nach Informationen aus Finanzkreisen fälschlicherweise fünf Milliarden Euro an mehrere Banken. Der Fehler vom 20. Februar sei umgehend bemerkt und behoben worden, das Geld wieder zurückgeholt worden, erklärte das Frankfurter Institut am Freitag auf Anfrage. Die Summe wollte die KfW nicht bestätigen.

Patientenverfügung – Beim Umgang mit der Patientenverfügung eines schwer kranken Menschen muss nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) auch dessen mutmaßlicher Wille berücksichtigt werden. Anforderungen an die Eindeutigkeit einer Patientenverfügung dürften nicht überspannt werden, entschied der für Betreuungssachen zuständige Zivilsenat in einem gestern veröffentlichten Beschluss.

Mehr tote Zivilisten – Die Zahl der getöteten Zivilisten bei der Offensive auf die IS-Hochburg Mossul ist nach Angaben des irakischen Zivilschutzes stark gestiegen. Seit Beginn des Angriffs auf den Westteil der Stadt im Februar seien mehr als 3000 Zivilisten ums Leben gekommen, sagte ein Vertreter der irakischen Zivilverteidigung, der ungenannt bleiben wollte, gestern der Deutschen Presse-Agentur. (dpa)

Schlagworte in diesem Artikel

  • Bundesgerichtshof
  • Ermittlungsverfahren
  • Francois Fillon
  • KfW Bankengruppe
  • Patientenverfügungen
  • Präsidentschaftsbewerber
  • DPA
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos