07. März 2017, 22:37 Uhr

Kurzmeldungen

07. März 2017, 22:37 Uhr
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Von DPA

Haft nach Brandanschlag – Nach einem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim im sächsischen Zwickau ist ein 32 Jahre alter Mann zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Zwickau sprach den geständigen Berufskraftfahrer am Dienstag des versuchten 15-fachen Mordes und der versuchten schweren Brandstiftung schuldig.

Missbrauch von Sozialleistungen – Mit groß angelegten Kontrollen sind die Behörden in Nordrhein-Westfalen erneut gegen den organisierten Missbrauch von Sozialleistungen und gegen Schwarzarbeit vorgegangen. Insgesamt etwa 150 Mitarbeiter von Kommunen, Arbeitsämtern und Zoll waren gestern an der Aktion in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund beteiligt.

Nach »Euro Hawk« kommt »Triton« – Vier Jahre nach der Ausmusterung der Skandal-Drohne »Euro Hawk« ist die Entscheidung über eine Ersatzlösung gefallen: Der Nachfolger stammt vom selben US-Hersteller Northrop Grumman, sieht fast identisch aus und heißt »Triton«. Die Auslieferung der drei »Triton«-Exemplare wird wahrscheinlich bis 2025 dauern. Die Kosten werden wohl mindestens im dreistelligen Millionenbereich liegen.

Giftmordkrise verschärft sich – Die Affäre um den Giftmord am Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un in Malaysia entwickelt sich zwischen beiden Ländern zu einer ernsthaften Krise. Das kommunistische Regime in Pjöngjang verhängte ein Ausreiseverbot gegen malaysische Staatsbürger. Malaysias Ministerpräsident Najib Razak warf Nordkorea daraufhin Geiselnahme vor. Zugleich gab er aber bekannt, dass nun ebenfalls keine Nordkoreaner mehr Malaysia verlassen dürfen.

US-Raketenteile für Südkorea – Einen Tag nach den jüngsten Raketentests durch Nordkorea haben die USA mit der umstrittenen Stationierung eines neuen Raketenabwehrsystems in Südkorea begonnen. Die ersten Elemente des THAAD-Systems (Terminal High Altitude Area Defense) seien in Südkorea eingetroffen, teilte das Kommando der US-Streitkräfte im Pazifik am Dienstag mit.

Mittelstandsentlastung – Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) und der Wirtschaftsrat der CDU haben die von den Koalitionsfraktionen vereinbarten Steuerentlastungen und Investitionsanreize für den Mittelstand begrüßt. Union und SPD hatten sich am Montag verständigt, dass vom 1. Januar 2018 an Betriebe Ausgaben für geringwertige Wirtschaftsgüter wie Stühle, Computer oder Werkzeuge bis zu einem Wert von 800 Euro sofort nach Anschaffung beim Fiskus abschreiben können. Bisher galten 410 Euro als Obergrenze. (dpa)



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