Politik

Koalitionsgespräche in Österreich

Wien (dpa). Zehn Tage nach der Wahl ist die erste Runde der Koalitionsverhandlungen zwischen konservativer ÖVP und rechter FPÖ in Österreich mit guter Stimmung zu Ende gegangen. »Es war eine positive Runde, es war eine positive Atmosphäre«, sagte ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien. FPÖ-Vorsitzender Heinz-Christian Strache bezeichnete den Termin bei der gemeinsamen Stellungnahme vor einer Österreich- und einer EU-Flagge als ein »positives gegenseitiges Abtasten«. Bis Weihnachten soll das neue Bündnis optimalerweise stehen, aber die Qualität müsse an erster Stelle stehen. »Es werden sicher auch schwierigere Phasen kommen«, so der 31-jährige Kurz.
25. Oktober 2017, 23:17 Uhr
DPA

Wien (dpa). Zehn Tage nach der Wahl ist die erste Runde der Koalitionsverhandlungen zwischen konservativer ÖVP und rechter FPÖ in Österreich mit guter Stimmung zu Ende gegangen. »Es war eine positive Runde, es war eine positive Atmosphäre«, sagte ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien. FPÖ-Vorsitzender Heinz-Christian Strache bezeichnete den Termin bei der gemeinsamen Stellungnahme vor einer Österreich- und einer EU-Flagge als ein »positives gegenseitiges Abtasten«. Bis Weihnachten soll das neue Bündnis optimalerweise stehen, aber die Qualität müsse an erster Stelle stehen. »Es werden sicher auch schwierigere Phasen kommen«, so der 31-jährige Kurz.

Die jeweils fünfköpfigen Teams der beiden Parteien trafen sich über drei Stunden lang in einem Palais in der Wiener Innenstadt, um den Fahrplan für die kommenden Wochen zu besprechen. Zunächst solle nun eine budgetäre Bestandsaufnahme stattfinden, die als Fundament weiterer inhaltlicher Diskussionen dienen soll. Die nächste Runde finde dann am kommenden Montag mit Beamten aus dem Finanzministerium statt. »Wir wollen Reibungsverluste im System ausfindig machen«, so Kurz.

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