03. September 2017, 23:17 Uhr

Erfolgreich entschärft

03. September 2017, 23:17 Uhr

Trotz Komplikationen ist gestern in Frankfurt erfolgreich die gefährliche Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Uneinsichtige Anwohner im Sperrgebiet und festklemmende Zündkapseln haben die Aktion bis in den frühen Abend hinein verzögert. Mehr als 60 000 Anwohner hatten ihre Wohnungen verlassen müssen. Die gegen 20 Uhr geplante Rückkehr der Menschen in ihre Wohnungen verzögerte sich. »Mein Ziel ist es, dass alle um 24 Uhr zu Hause sind«, sagte Feuerwehrchef Reinhard Ries am Abend. Nachdem der unschädliche Sprengkörper verladen war, sollten Rettungskräfte zunächst Kranke und Alte zurückbringen.

Für die längste Verzögerung bei der Evakuierung sorgten renitente Anwohner, die sich weigerten, ihre Häuser zu verlassen. Eine Person musste laut Polizeichef Gerhard Bereswill in Gewahrsam genommen werden. Der Mann musste mit einer Drehleiter über den Balkon aus der Wohnung geholt werden.

Die gefährliche Sprengbombe hatte drei Zünder, die nacheinander unschädlich gemacht werden mussten. Bei zwei dieser Zünder ließen sich zunächst die Sprengkapseln nicht lösen. Als die Polizei schließlich Entwarnung geben konnte, war auch bei den beiden Bombenentschärfern (Foto) Dieter Schwetzler (r.) und René Bennert (l.) die Erleichterung sichtlich groß. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) würdigte die Arbeit der Einsatzkräfte als »großartige Leistung«. (Mehr auf Seite 3) (dpa/ Foto: dpa)

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