Politik

Demonstrationen in vielen Ländern

Dresden/Hongkong (dpa/AFP). In vielen Ländern sind am Wochenende Menschen auf die Straße gegangen, um für ihre Anliegen zu demonstrieren - nicht immer gewaltfrei. Ein Überblick:
20. Oktober 2019, 22:43 Uhr
DPA

Dresden/Hongkong (dpa/AFP). In vielen Ländern sind am Wochenende Menschen auf die Straße gegangen, um für ihre Anliegen zu demonstrieren - nicht immer gewaltfrei. Ein Überblick:

Tausende bei Kurden-Demos - Tausende haben am Wochenende in mehreren deutschen Städten gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert. Die Demonstrationen am Samstag verliefen weitgehend friedlich. In Stuttgart kam es nach Angaben der Polizei zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstrationsteilnehmern und der Polizei. Dabei wurde ein Polizist verletzt.

Protest gegen PEGIDA - Rund 5000 Menschen haben am Sonntag laut Veranstalter in Dresden gegen die PEGIDA-Bewegung demonstriert. Anlass war der Jahrestag der selbst ernannten »Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes« (Pegida), die am 20. Oktober 2014 ihre erste Versammlung in Dresden abgehalten hatten. Bei der Kundgebung von PEGIDA versammelten sich schätzungsweise 3000 Anhänger.

Versammlungen im Libanon - Am vierten Tag in Folge sind im Libanon Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Wegen der schweren Wirtschaftskrise im Land forderten die Demonstranten am Sonntag erneut einen Regierungswechsel.

Ausschreitungen in Hongkong - In Hongkong haben am Wochenende wieder Zehntausende Menschen gegen die Regierung protestiert. Während ein Teil der Demonstranten friedlich durch den zentralen Stadtteil Kowloon zogen, gingen radikale Aktivisten auf einen Zerstörungszug durch die Stadt. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.

Drei Tote in Chile - Bei den Protesten in Chile sind drei Menschen ums Leben gekommen. Sie starben in einem brennenden Supermarkt in der Hauptstadt Santiago de Chile, der geplündert wurde. Die Proteste in Chile wurden durch eine Erhöhung der Ticketpreise für den öffentlichen Nahverkehr ausgelöst. Chiles Präsident Sebastián Piñera machte die Erhöhung am Samstagabend rückgängig.

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