24. September 2016, 12:00 Uhr

Bundeswehr rückt im Irak näher an die Front

Erbil (dpa). Wegen der bevorstehenden Kämpfe um die von der Terrormiliz IS besetzte Millionenstadt Mossul weitet die Bundeswehr ihren Ausbildungseinsatz im Nordirak aus. Die deutschen Soldaten sollen künftig kurdische Peschmerga und andere irakische Kämpfer nur wenige Kilometer hinter der Frontlinie trainieren. Das kündigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gestern bei ihrem Besuch in der Kurden-Metropole Erbil nur etwa 80 Kilometer von Mossul entfernt an. »Wir wissen, dass Sie einen Kampf für uns kämpfen«, sagte sie vor kurdischen Soldaten. »Deswegen ist die Unterstützung Deutschlands auch so breit.«
24. September 2016, 12:00 Uhr

Die Bundeswehr schult seit Januar 2015 im Nordirak Kämpfer der kurdischen Peschmerga-Armee sowie der religiösen Minderheiten der Jesiden und Kakai. Derzeit sind 140 deutsche Soldaten in Erbil stationiert. Eine Vergrößerung der Bundeswehrtruppe ist nicht geplant.

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