Politik

Bürgermeister reagieren auf rechte Bedrohung

Estorf/Düsseldorf (dpa). Der Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde Estorf ist nach eigenen Angaben wegen rechtsextremer Übergriffe zurückgetreten. Sein Privatauto sei mit Hakenkreuzen verunstaltet worden, zudem seien Zettel mit der Aufschrift »Wir vergasen dich« in seinen Briefkasten geworfen worden, sagte Arnd Focke (SPD) gestern. Er habe sein Amt acht Jahre lang ausgeübt.
07. Januar 2020, 22:37 Uhr
DPA

Estorf/Düsseldorf (dpa). Der Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde Estorf ist nach eigenen Angaben wegen rechtsextremer Übergriffe zurückgetreten. Sein Privatauto sei mit Hakenkreuzen verunstaltet worden, zudem seien Zettel mit der Aufschrift »Wir vergasen dich« in seinen Briefkasten geworfen worden, sagte Arnd Focke (SPD) gestern. Er habe sein Amt acht Jahre lang ausgeübt.

Unterdessen hat der Bürgermeister einer Kommune im Rheinland zum Schutz vor Rechtsextremisten einen Waffenschein beantragt. Weil ihm die zuständige Polizeibehörde die Erlaubnis verweigert, klagt er nun vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht.

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