Politik

Berlin bekräftigt Verteidigungskonzept

Berlin - Die Bundesregierung hat die Bedeutung der atomaren Abschreckung für die militärische Sicherheit Deutschlands nach einem Vorstoß der SPD-Spitze gegen das Verteidigungskonzept bekräftigt. Dem Ziel einer Welt ohne Atomwaffen bleibe Deutschland zugleich aber verpflichtet, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am gestrigen Montag in Berlin. Dies sei auch erklärtes Ziel der Verbündeten und der NATO. »Es gibt einige Staaten, die weiterhin nukleare Waffen als Mittel militärischer Auseinandersetzungen betrachten, und solange das so ist, besteht - aus unserer Überzeugung - die Notwendigkeit zum Erhalt einer nuklearen Abschreckung fort«, sagte Seibert.
04. Mai 2020, 22:25 Uhr
DPA

Berlin - Die Bundesregierung hat die Bedeutung der atomaren Abschreckung für die militärische Sicherheit Deutschlands nach einem Vorstoß der SPD-Spitze gegen das Verteidigungskonzept bekräftigt. Dem Ziel einer Welt ohne Atomwaffen bleibe Deutschland zugleich aber verpflichtet, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am gestrigen Montag in Berlin. Dies sei auch erklärtes Ziel der Verbündeten und der NATO. »Es gibt einige Staaten, die weiterhin nukleare Waffen als Mittel militärischer Auseinandersetzungen betrachten, und solange das so ist, besteht - aus unserer Überzeugung - die Notwendigkeit zum Erhalt einer nuklearen Abschreckung fort«, sagte Seibert.

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hatte gefordert, dass Deutschland die Stationierung von US-Atombomben künftig ausschließen solle. Unterstützung erhielt er vom SPD-Co-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans. dpa

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