Politik

Anrainer wollen Balkanroute schließen

Wien (dpa). Die illegale Zuwanderung von Flüchtlingen über die Balkanroute nach Mitteleuropa soll schwerer denn je werden. Die Staaten entlang der Strecke haben gestern in Wien beschlossen, bis April einen Sicherheitsplan für den Fall eines neuerlichen Zustroms vorzubereiten. Damit sollen die letzten Lücken auf dem Weg von Griechenland nach Österreich und Deutschland geschlossen werden. Dies sei ein klares Signal an die Schlepper, sagte Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP). »Es gibt kein illegales Kommen nach Europa.«
08. Februar 2017, 22:18 Uhr
DPA
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Mazedonische Grenzsoldaten in Idomeni am Grenztor zwischen Griechenland und Mazedonien: Nachdem die Balkanroute im vergangenen Jahr geschlossen wurde, leben in diesem Lager rund 12 500 Flüchtlinge. (Foto: dpa)

Wien (dpa). Die illegale Zuwanderung von Flüchtlingen über die Balkanroute nach Mitteleuropa soll schwerer denn je werden. Die Staaten entlang der Strecke haben gestern in Wien beschlossen, bis April einen Sicherheitsplan für den Fall eines neuerlichen Zustroms vorzubereiten. Damit sollen die letzten Lücken auf dem Weg von Griechenland nach Österreich und Deutschland geschlossen werden. Dies sei ein klares Signal an die Schlepper, sagte Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP). »Es gibt kein illegales Kommen nach Europa.«

Die Vorbereitungen würden vor allem für den Fall getroffen, dass der EU-Türkei-Deal zum Abfangen der meisten Migranten vonseiten der Türkei aufgelöst werden sollte, hieß es. Trotz der Schließung der Balkanroute vor einem Jahr gebe es Nachbesserungsbedarf. Mit Blick auf die momentan von den Flüchtlingen meist benutzte Mittelmeerroute betonte Sobtoka, dass Österreich die Grenze zu Italien am Brenner schließen werde, sollte das Nachbarland mit dem Flüchtlingsandrang nicht mehr fertig werden.

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