06. September 2017, 22:21 Uhr

AfD-Kandidatin sorgt mit Abgang für Aufsehen

06. September 2017, 22:21 Uhr

Berlin (dpa). Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat am Dienstagabend die ZDF-Wahlsendung »Wie geht’s, Deutschland« im Streit vorzeitig verlassen. Konkreter Auslöser war die Forderung von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, sich vom Co-Spitzenkandidaten Alexander Gauland und dem Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke zu distanzieren. Der Abgang Weidels war aus Sicht des Medienwissenschaftlers Jo Groebel reine Taktik. Ähnliche Stimmen wurden auch aus anderen Reihen laut. Der Eklat sei im Wahlkampf ein »naheliegendes Mittel, Schlagzeilen ... zu bekommen«, sagte Groebel.

Derweil muss im Streit um einen geplanten Auftritt von Gauland in Nürnberg nun ein Gericht entscheiden. Die Partei reichte gestern beim Verwaltungsgericht Ansbach einen Eilantrag ein, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Unterdessen macht die ehemalige CDU-Politikerin Erika Steinbach jetzt aktiv Wahlkampf für die AfD, wie am Mittwochabend in Pforzheim.

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