30. September 2016, 12:00 Uhr

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Müssen sich Verbraucher auf steigende Benzin- und Heizölpreise einstellen? Geht es nach der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), könnte Rohöl mittelfristig teurer werden. Das Kartell hat sich nach langem Ringen auf eine Obergrenze bei der Förderung geeinigt. Das Kalkül: Wird weniger gepumpt, sinkt das Angebot und die Preise steigen. Rohstoffexperten glauben aber nicht so recht daran. Sie verweisen auf die mangelnde Disziplin der 14 OPEC-Mitglieder, auf eine weiter schwache Nachfrage angesichts der mauen Weltkonjunktur und auf die anderen großen Akteure am Markt wie Russland und die USA.
30. September 2016, 12:00 Uhr

Die zerstrittene OPEC hatte am späten Mittwochabend überraschend eine Beschränkung des täglichen Produktionsvolumens auf 32,5 bis 33 Millionen Barrel (je 159 Liter) beschlossen. Die Entscheidung bedeutet eine Absenkung der Produktion um fast 750 000 Barrel täglich gegenüber August dieses Jahres, wie Katars Energieminister Mohammed al-Sada ankündigte. Die Ölpreise zogen sofort um über sechs Prozent an. Allerdings ging es gestern schon wieder leicht nach unten. Nach der Überraschung über die unerwartete Einigung habe sich am Markt wieder Skepsis breit gemacht, berichteten Händler. In der OPEC seien beschlossene Fördergrenzen in der Vergangenheit immer wieder missachtet worden (Seite 5). (dpa/ Foto: dpa)


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