15. Juni 2018, 16:34 Uhr

»Fortnite« für Nintendo Switch Globetrotter helfen, Orte zu finden Das Tor zum Internet Alte Bekannte und neue Helden Mehr Speicher zur Verfügung Wenn der Rechner lahmt

Router haben manchmal Antennen und meistens blinkende bunte LEDs. Aber unter der Plastikhülle steckt modernste Technik für den Internet-Zugang und das Heimnetzwerk. Worauf muss man bei der Anschaffung achten?
15. Juni 2018, 16:34 Uhr
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Von DPA
Router gehören zu den unterschätzten Hausgeräten. Die kleinen Elektronikboxen leisten viel für Internet-Anschluss und Heimnetzwerk. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Nintendos Spielkonsole Switch erhält weiteren Zuwachs für den Spielekatalog. Der Battle-Royale-Hit »Fortnite« ist ab sofort für die Switch verfügbar. Das hat Nintendo im Rahmen der Videspielemesse E3 bekanntgegeben. Wie auf PC, Konsole und Smartphone ist »Fortnite« auch auf der Switch kostenlos spielbar – gegen Geld gibt es einige Zusatzinhalte.

Außerdem gibt es ein erstes »Fallout«-Spiel für die Switch. Wie Bethesda im Rahmen der Videospielemesse E3 angekündigt hat, ist die Bunkersimulation »Fallout Shelter« ab sofort für Nintendos Konsole verfügbar. Das Spiel an sich ist kostenlos, hat aber einen eigenen Online-Shop für den Kauf von Hilfsmitteln. Für Spielspaß oder Erfolg sind diese aber nicht zwingend nötig. dpa

Wo ist das denn? Diese Frage entfährt fast jedem, der ein spektakuläres Foto sieht. Doch allzu oft gibt es keine Anwort darauf, weil niemand den Traumstrand, den Straßenzug, das Bergpanorama, den Turm oder die Brücke auf der Aufnahme identifizieren kann. Dann hilft vielleicht die Community von where-is-this.com weiter. Dort tauschen sich Globetrotter und Geo-Hobbydetektive aus, um genau den Ort zu bestimmen, der fotografiert worden ist.

Einfach Fotos, deren Aufnahmeort man nicht kennt, aus Spaß hochladen, ist aber verpönt. Die Betreiber der Seite – eine Reutlinger Werbeagentur – weisen darauf hin, dass nur Bilder eingereicht werden sollten, deren Aufnahmeort wirklich verzweifelt gesucht wird. Wer fleißig Orte identifiziert, erntet auch Ruhm, wenn er in der Rangliste der besten Geo-Detektive nach oben klettert. dpa

In nahezu jedem Haushalt steht einer. Mal rot, mal weiß, mal schwarz – mal mit langen Antennen, mal mit kurzen. Aber so richtig Beachtung findet der Router eher selten. Dabei sind moderne Internet- und Telefonanschlüsse ohne sie nicht möglich. Worauf muss man achten, wenn ein neuer Router fällig ist oder für den neuen InternetAnschluss ein Gerät ausgewählt werden muss?

Grundsätzlich braucht man für den Zugang zum World Wide Web eigentlich nur ein Modem. Das stellt entweder über das Telefonnetz, das Fernsehkabel oder per Funk die Verbindung her. Doch soll mehr als ein einzelner angeschlossener Computer Zugriff auf das Internet bekommen – andere Rechner, Smartphones, Smart-Home-Geräte oder IP-Telefone – braucht es einen Router. Er verteilt die Datenpakete an die angeschlossenen Geräte, vernetzt sie aber auch untereinander.

Kaufen oder mieten?

Die erste große Frage lautet: Kaufen oder mieten? Der Vorteil beim Mietgerät vom Anbieter: Es ist bereits konfiguriert und funktioniert im Optimalfall sofort – besonders für technisch nicht so versierte Nutzer ist das eine gute Wahl, rät das Telekommunikationsportal »teltarif.de«. Wer beim Anbieter mietet, erhält im Schadensfall außerdem meist ein neues Gerät.

Manche Anbieter haben auch eigene Router zum Kaufen im Portfolio. Allerdings sind die vom Anbieter mitgelieferten Geräte nicht immer sonderlich leistungsfähig. Zum reinen Internetsurfen reicht es, wer aber mehr als ein Brot-und-Butter-Gerät wünscht, für den lohnt sich der Kauf eines eigenen Routers, rät die Stiftung Warentest.

Die Anbieter raten dabei meist zur Nutzung ihrer eigenen Geräte. Grundsätzlich haben Verbraucher aber die Wahl, sagt ein Sprecher der Bundesnetzagentur. Seit August 2016 gilt auch im Kabelnetz die Routerfreiheit. Anbieter müssen auf Anfrage die nötigen Zugangsdaten herausrücken.

Faktisch funktionieren im freien Handel gekaufte Kabelrouter trotz korrekter Zugangsdaten vom Anbieter aber technisch nicht immer korrekt, erklärt Alexander Kuch von »teltarif.de«. Dann hakt es entweder beim Internet oder bei der Telefonie. Er empfiehlt, lieber das bestmögliche Gerät vom Dienstanbieter zu nutzen.

Sonderlich groß ist das Angebot an freien Kabelroutern ohnehin noch nicht, hat die Stiftung Warentest ermittelt. DSL-Kunden finden hier ein deutlich größeres Angebot vor. Wichtig ist dabei, so simpel das klingt: Der Router muss alles können, was man mit ihm anstellen will. Nicht jedes Gerät hat etwa ein Modem eingebaut und kann alleine die Verbindung zum Internet herstellen.

Und damit nicht genug: Je mehr Geld man in die Hand nimmt, umso mehr Funktionen hat der Router. Da lohnt ein Vergleich – und der Abgleich mit den eigenen Bedürfnissen. Nicht jeder braucht einen Medienserver daheim. Nützlicher ist etwa ein Gästezugang, bei dem Gäste des Hauses einen WLAN-Zugang bekommen können – aber nicht automatisch Zugriff auf alle (privaten) Bereiche des heimischen Netzwerks.

Auch für das Telefon

Auch bei der Telefonie gibt es Merkmale, auf die man beim Kauf eines Routers achten sollte. Da über kurz oder lang alle noch verbliebenen analogen Anschlüsse auf den digitalen internetbasierten Standard Voice over IP (VoIP) umgestellt werden, braucht man mittlerweile für die Festnetztelefonie Router, die diesen Standard unterstützen.

Als zusätzliches Ausstattungsmerkmal können Router dabei auch die schnurlosen digitalen sogenannten DECT-Telefone als Basisstation unterstützen. Ein Schnurlostelefon kann dann direkt an den Router gekoppelt werden, ohne zusätzliche Basisstation.

Welche Spiele bringen bald die Mäuse und Controller zum Glühen? Die Videospielemesse E3 in Los Angeles ist einer der wichtigsten Branchentermine des Jahres. Hier gibt es einen Ausblick auf künftige Projekte und das, was Spieler bald schon daheim zocken können. Ein Auswahl von E3-Highlights, von denen einige noch in diesem Jahr veröffentlicht werden sollen:

»Assassin’s Creed Odyssey«: Athen und Sparta liegen im Krieg miteinander, Spieler ziehen wahlweise als Alexios oder Kassandra los, um sich – von der eigenen Familie verstoßen – einen Platz in der Welt zu suchen. Nach einem Ausflug nach Ägypten liegt der Fokus des neuen »Assassin’s Creed« nun im antiken Griechenland. Das Spielgeschehen soll sich stärker in Richtung Rollenspiel bewegen, Dialoge mehr Auswirkungen auf die Handlung haben. Wieder mit dabei: Seekämpfe auf dem offenen Meer, außerdem Massenschlachten mit Hunderten Computerfiguren. »Assassin’s Creed Odyssey« soll am 5. Oktober erscheinen.

»Super Mario Party!«: Man nehme ein paar Freunde, mehrere Nintendo-Switch-Konsolen und einen Haufen Mini-Spiele mit Mario und Co. – heraus kommt »Super Mario Party!«. Die Mini-Game-Sammlung für mehrere Spieler kommt am 5. Oktober auf Nintendos jüngste Konsole und macht von deren Möglichkeiten vollen Gebrauch. Mehrere Konsolen lassen sich zum gemeinsamen Spielen zusammenschalten, statt den Split-Screen-Modus zu nutzen. Am Spielprinzip hat sich nichts verändert – immer noch geht es darum, sich auf einem Parcours als schnellster ans Ziel zu würfeln und in zufällig ausgewählten Spielchen gegen Freunde zu bestehen.

»Spider-Man«: Die jüngste Videospielausgabe des »Spider-Man«- Franchises soll am 7. September erscheinen. Publisher Sony und Insomniac Games zeigen auf der E3 die Kernelemente des Spiels um Peter Parker, der nach einem Spinnenbiss zum Superhelden wird. Diesmal geht es etwa auf die Gefängnisplattform »The Raft«, auf der zahlreiche Verbrecher und Erzfeinde Spider-Mans einsitzen. »Spider-Man« erscheint für die Playstation 4 (PS4).

»Super Smash Bros. Ultimate«: Es gibt ernst gemeinte Prügelspiele – und es gibt »Super Smash Bros.«. Das Arenaspiel mit Figuren aus den Mario-, Pokemon-, Zelda- und Final-Fantasy-Universen bringt diesmal 66 Kämpfer auf den Bildschirm. Dort können sie quietschbunt und mit diversen Spezial- angriffen ihre Kräfte messen. Dabei fallen alle Titel- und Genreschranken: Wer schon immer mal mit Mario dem Pokemon Pikachu ans Leder wollte, hat hier die Chance dazu. Das Spiel lässt sich über die Joycons der Switch steuern oder auch mit einem GameCube-Controller. »Super Smash Bros. Ultimate« erscheint am 7. Dezember für Nintendos Switch.

»Tunic«: Ein kleiner Fuchs mit Schwert erlebt Abenteuer in isometrischer Perspektive, kämpft gegen Monster und findet Schätze. Was klingt wie »Zelda« mit Fuchs, ist mehr. Vor allem das Spieldesign mit verstellbarer Perspektive und langsamer Entwicklung des rothaarigen Protagonisten macht schon jetzt einen spannenden Eindruck. Viele Skills im Kampf gegen immer komplexere und größere Monstergegner muss der kleine Fuchs erst entdecken und lernen. »Tunic« ist eine gelungene Abwechslung vom sonstigen Xbox-Futter und soll 2019 erscheinen.

»Fallout 76«: Die Welt ist vom Atomkrieg verwüstet, ein paar Menschen haben in Vaults genannten Bunkern überlebt und müssen die Zivilisation neu aufbauen. So weit, so bekannt aus bislang fünf Hauptspielen und einigen Spin-offs. Doch der jüngste Teil »Fallout 76« bringt die Reihe nun erstmals online. Statt als Einzelkämpfer können Spieler ihre Abenteuer nun mit anderen menschlichen Mitspielern erleben und mit dem schon aus dem Vorgänger bekannten Baumodus Dörfer und Maschinen bauen – und die Welt wieder ans Laufen bringen. Trotz Online-Zwang soll auch ein reines Einzelspielererlebnis möglich sein. »Fallout 76« erscheint für PC und Konsolen im November kommenden Jahres. dpa

Wer von älteren Windows-Versionen auf Windows 10 umsteigt oder auf dem System ein größeres Update installiert, legt dabei automatisch eine Sicherungskopie alter Windows-Dateien an. Diese werden in einem Verzeichnis namens windows.old gespeichert, berichtet »heise online«. Diese Sicherung ist an sich praktisch, falls es beim Umstieg zu Fehlern kommt. Sie nimmt aber auch viel Platz weg. Wer sicher ist, die Dateien nicht mehr zu brauchen, kann sie einfach löschen.

Das geht im Explorer, per Rechtsklick auf die Festplatte mit der Windows-Installation. Unter »Eigenschaften« findet sich dort der Reiter »Allgemein« und in diesem die Schaltfläche »Bereinigen«. Weiter klickt man auf »Systemdateien bereinigen« und setzt im folgenden Dialog ein Häkchen bei »Vorherige Windows-Installation(en). Ein Klick auf »OK« setzt den Prozess in Gang. dpa

Hängt der Rechner ständig und nimmt sich zum Öffnen von Programmen oder bei Bearbeitungsschritten mehr als die eine Denksekunde, kann zu wenig Arbeitsspeicher die Ursache sein. Besonders dann, wenn ein Windows-10-Computer nur ein oder zwei Gigabyte Arbeitsspeicher hat, lohnt ein Blick in den Task-Manager, rät Microsoft in seinem Hilfe-Bereich. Dieser wird über die Tastenkombination Strg+Alt+Entf aufgerufen. Hier lässt sich die Auslastung des Arbeitsspeichers unter dem Punkt »Leistung« anzeigen. Ist der Speicher regelmäßig bis an die Grenze ausgelastet, lohnt eventuell eine Erweiterung auf vier oder mehr Gigabyte.

Schnelle Abhilfe schafft man aber auch dadurch, dass nicht genutzte Programme beendet werden und immer nur das Programm geöffnet ist, das gerade gebraucht wird. dpa



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