21. November 2016, 12:00 Uhr

Zufällige letzte Worte

(dpa). US-Präsident Barack Obama scherzt, schüttelt Hände, informiert sich über den Friedensprozess in Kolumbien und bilanziert mit Chinas Präsident Xi Jinping den Status Quo des gemeinsamen Verhältnisses. Russlands Präsident Wladimir Putin hat auch zahlreiche Gespräche beim Asien-Pazifik-Gipfel der 21 APEC-Staaten in Lima. Aber nicht so sehr mit Obama, beide gehen sich aus dem Weg, vereinbaren kein Treffen. Gestern kam es immerhin zu einer kurzen Begegnung.
21. November 2016, 12:00 Uhr
DPA

»Zu Beginn der Sitzung haben sie sich begrüßt und ein paar Worte gewechselt«, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nach Angaben russischer Agenturen. Nicht erst seit dem Zerwürfnis wegen der russischen Syrienpolitik ist das Verhältnis der beiden mächtigen Männer schlecht. Zuletzt warnte Obama seinen gewählten Nachfolger Donald Trump vor einer zu starken Annäherung an Russland und Putin.
Ein bilaterales »Abschlussgespräch« der Beiden war trotz Obamas Ausscheiden aus dem Amt nicht angesetzt worden – so waren letzte Worte den zufälligen Gipfelbegegnungen vorbehalten. Bildhaft deutlich wurde die Distanz beim feierlichen Dinner und einer opulenten Show am Samstagabend im Parque de la Reserva der peruanischen Hauptstadt. Obama war an der Seite von Chiles Präsidentin Michelle Bachelet platziert worden, Putin rund 15 Plätze weiter an der Seite von Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto.

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