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Was macht der G20-Gipfel?

Auf einen Gipfel klettert man eigentlich hinauf. Schließlich ist das der höchste Punkt eines Berges. Doch mit Klettern und Bergen hat dieser besondere Gipfel nichts zu tun: der G20-Gipfel. In diesem Fall ist Gipfel ein anderes Wort für ein bedeutendes Treffen von wichtigen Politikern. Es steigt Anfang Juli in Deutschland, in der Stadt Hamburg. Aber der Reihe nach. Was heißt denn überhaupt G20? Die Abkürzung steht für »Gruppe der 20«. Diese 20 sind: 19 verschiedene Länder plus die Europäische Union. Viele kürzen die Europäische Union auch mit EU ab. Damit ist eine Gemeinschaft von 28 europäischen Ländern gemeint. Sie gehört als Ganzes zur G20.
28. Juni 2017, 17:19 Uhr
DPA
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Beim Treffen der G20 beraten die wichtigsten Industrieländer der Erde über aktuelle politische Probleme. (Foto: dpa)

Auf einen Gipfel klettert man eigentlich hinauf. Schließlich ist das der höchste Punkt eines Berges. Doch mit Klettern und Bergen hat dieser besondere Gipfel nichts zu tun: der G20-Gipfel. In diesem Fall ist Gipfel ein anderes Wort für ein bedeutendes Treffen von wichtigen Politikern. Es steigt Anfang Juli in Deutschland, in der Stadt Hamburg. Aber der Reihe nach. Was heißt denn überhaupt G20? Die Abkürzung steht für »Gruppe der 20«. Diese 20 sind: 19 verschiedene Länder plus die Europäische Union. Viele kürzen die Europäische Union auch mit EU ab. Damit ist eine Gemeinschaft von 28 europäischen Ländern gemeint. Sie gehört als Ganzes zur G20.

Bei der G20 kann man nicht einfach Mitglied werden wie in einem Verein. Denn es gehören nur bestimmte Länder dazu. Zum Beispiel: Länder, in denen es etwa viele Fabriken gibt. Fachleute sagen dazu Industrieländer. Diese haben eine starke Wirtschaft. Das heißt zum Beispiel, dass die Länder viele Produkte herstellen und diese verkaufen. Diese Industrieländer sind reiche Länder, in denen es vielen Menschen gut geht – wie etwa die USA oder Deutschland. Zur G20 gehören außerdem Länder, in denen meist erst seit einiger Zeit viele Fabriken und Industrieanlagen gebaut werden. Dennoch sind viele Menschen dort noch immer ziemlich arm. Zu dieser Gruppe innerhalb der G20 gehören etwa Brasilien oder Indien. Das Ziel der G20-Mitglieder ist es, bestimmte Probleme der Weltwirtschaft zu lösen. Es geht zum Beispiel darum, dass in manchen Ländern viele Menschen sehr arm sind, obwohl andere Menschen in denselben Ländern sehr viel Geld verdienen. Viele Politiker sind der Meinung, dass man Lösungen zu solchen Problemen nur mit anderen Staaten gemeinsam finden kann. So auch Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie sagte vor einiger Zeit: »Wenn wir – jeder für sich – alleine arbeiten, werden wir die Probleme der Welt nicht lösen.« Dabei ging es um die Arbeit der G20.

Es gibt allerdings auch Leute, die die G20 überhaupt nicht gut finden. Sie meinen: Die Ideen der G20 sorgen dafür, dass es auf der Welt ungerecht zugeht. Etwa weil die Staaten der G20 viele andere Länder ausschließen. Deshalb werden in Hamburg zahlreiche Menschen gegen das Treffen demonstrieren – zum Beispiel draußen vor der Halle, in der die Politiker der G20 diskutieren. Viele Leute befürchten, dass es dabei Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und den Polizisten geben könnte, die den Gipfel bewachen.

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