25. Juni 2020, 19:41 Uhr

Rettung für seltene Delfine

Sie traten in vollen Fußballstadien auf. Ihre Hits werden heute noch gespielt und der Sänger ist längst zur Legende geworden. Um wen es da geht? Um die Band »Queen«. Sie hatte vor 50 Jahren ihren ersten Auftritt.
25. Juni 2020, 19:41 Uhr
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Von DPA
Nur noch 63 Maui-Delfine soll es in Neuseelands Gewässern geben. FOTO: AUCKLAN CONSERVANCY/DPA

Diese Delfine sind extrem selten. Außerdem sind die Maui-Delfine die kleinsten Delfine überhaupt. Die Weibchen werden etwa 1,70 Meter lang.

Maui-Delfine leben in den Gewässern Neuseelands. Allerdings gibt es nur noch 63 von ihnen, sagt die neuseeländische Regierung. Das bedeutet, diese Art könnte bald aussterben.

Damit das aber nicht passiert, will Neuseeland die Maui-Delfine besser schützen. Deshalb wurden am Mittwoch neue Regeln für Fischer dort verkündet. Sie dürfen ab Oktober keine Treibnetze mehr verwenden. Das sind sehr große Netze. Sie werden vom Schiff senkrecht ins Wasser gelassen und treiben dann in der Strömung.

Das Problem: Mit diesen Netzen werden nicht nur bestimmte Fischarten gefangen. Darin verheddern sich auch zum Beispiel die kleinen Maui-Delfine und sterben dann. Damit das nicht mehr geschieht, wird diese Art des Fischens in Neuseeland verboten. dpa

Gibt es in deiner Schule normalerweise Mittagessen? Zurzeit vielleicht nicht. Schließlich sind viele Schulen wegen des Coronavirus immer noch zu. Oder es gibt nur wenig Unterricht.

Keine Treffen

Und wer momentan zu Hause lernt, der isst wahrscheinlich auch zu Hause. Das geht auch vielen Studierenden so.

Normalerweise treffen sie sich zum Mittagessen in der Mensa. So nennt man das Restaurant in der Uni, wo es für wenig Geld Essen gibt.

Auch viele dieser Restaurants haben wegen Corona geschlossen. Das Regensburger Studentenwerk hat sich deshalb etwas Besonderes einfallen lassen: Einen Mensa-Lieferdienst. Studierende und Angestellte der Hochschulen und Universitäten in mehreren Städten in Bayern können ihr Mensa-Essen online bestellen. Spaghetti, Pizza oder Burger aus der Mensa werden dann von einem Lieferservice nach Hause gebracht. dpa

Die Forscher wollten eigentlich herausfinden, wie groß diese Höhle ist. Sie fragten sich auch: Wohin führen die Gänge darin und wie lang sind die? Denn entdeckt wurde die Windloch-Höhle im Bundesland Nordrhein-Westfalen erst im vergangenen Jahr.

Nun haben sie auch noch eine Art funkelnden Schatz gefunden: riesige Kristalle. Dieses Kristall wird auch Aragonit genannt. Manche sagen auch Eisenblüten. Je nachdem, wo sie gefunden werden, leuchten diese Kristalle in unterschiedlichen Farben. Einige von denen in der Windloch-Höhle messen mehr als 1,20 Meter. Diese Größe sei außergewöhnlich, berichteten die Forscher. dpa

Was ist deine Lieblingsband? Fragt man das Erwachsene, antworten bestimmt viele: Natürlich »Queen«! Wetten, dass auch du mindestens zwei Lieder von dieser Band kennst!? Das eine Lied heißt »We Are The Champions«. Es wird oft für die Gewinner von Sportturnieren gespielt. Der andere Titel heißt »We Will Rock You«. Und ja genau, das ist der Song, bei dem man so toll mitstampfen und mitklatschen kann.

»Queen« schreibt Musikgeschichte

Vor 50 Jahren hatte die Band ihren ersten Auftritt unter dem Namen »Queen«. Auf Deutsch bedeutet das Königin. Was damals noch keiner wusste: Die Band sollte eine der berühmtesten der Musikgeschichte werden. Millionen Platten und CDs der vier Musiker wurden gekauft. Sie standen mit ihren Alben wochenlang auf Platz eins der Charts. Sie traten in der ganzen Welt auf - oft in vollen Fußballstadien.

»Queen« spielte rund 20 Jahre in der gleichen Besetzung: Freddie Mercury sang, Brian May spielte Gitarre, Roger Taylor trommelte am Schlagzeug und John Deacon spielte Bass. »Sie waren Freunde, aber sahen sich auch als Familie«, erzählt Andreas Streng vom Deutschen Queen-Fanclub. Kennengelernt haben sich die vier an der Universität in England. Sie haben alle ein Studium abgeschlossen. Der Schlagzeuger studierte Biologie, der Bassist Elektrotechnik und Freddie Mercury hatte ein Diplom in Grafikdesign. Für Rockstars ist das eher ungewöhnlich.

»Was die Musik angeht, haben sie sich immer gegenseitig angespornt und gleichzeitig sehr respektiert. Allerdings gab es beim Schreiben der Musik auch größere Streitereien«, verrät Andreas Streng. Alle in der Band schrieben eigene Songs. Und jeder landete mindestens einen großen Hit! Dabei hören sich die Lieder ganz unterschiedlich an. Für viele Fans war das Jahr 1991 das Ende von »Queen«. Denn in jenem Jahr starb Freddie Mercury. Er hatte sich mit einem heimtückischen Virus infiziert, dem HI-Virus. Das greift bestimmte Zellen in unserem Körper an - und macht sie kaputt. Normalerweise schützen uns diese Zellen vor Krankheiten. Wenn es sie nicht mehr gibt, ist unser Körper schutzlos.

Für andere Fans gibt es »Queen« aber nach wie vor. Denn der Schlagzeuger und der Gitarrist treten noch heute gemeinsam auf.



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