03. Juli 2017, 19:08 Uhr

Boote gegen Politiker

03. Juli 2017, 19:08 Uhr
An Land und auf dem Wassser werden Plakate hochgehalten. (Foto: dpa)

Auf einem Fluss in der Stadt Hamburg war am Sonntag viel los: Kanus, Ruderboote, selbstgebaute Flöße. Darauf Menschen mit Plakaten und Trillerpfeifen. Auch an Land hatten sich viele Menschen versammelt. Sie alle waren nach Hamburg gekommen, um bei einer großen Demonstration mitzumachen.

Bei der Demonstration ging es um ein Treffen der G20. Die G20 ist eine Gruppe von bedeutenden Ländern, die eine besondere Wirtschaftsleistung erbringen. Dazu gehören etwa die USA, China und Deutschland. Politiker der G20-Länder kommen am Freitag und Samstag zu einem Treffen in Hamburg zusammen.

Bei dem Treffen reden sie über wichtige Themen und Probleme. Es geht viel um Geld und Handel, also um die Wirtschaft. Aber zum Beispiel auch um Flüchtlinge und den Klimawandel. Viele Menschen jedoch befürchten: Die Politiker könnten bei ihrem Treffen zu sehr die Interessen der Wirtschaft im Kopf haben. Dann würden sie zum Beispiel den Umweltschutz vernachlässigen.

Viele Polizisten im Einsatz

Darauf wollten die Demonstranten am Sonntag aufmerksam machen. Viele machten sich auch stark für die Rechte von Menschen ohne Arbeit und für Arme. Manche hielten zum Beispiel Plakate mit der Aufschrift »Armut stoppen« hoch. Mehrere Tausend Menschen waren für die Demonstration nach Hamburg gekommen.

In den nächsten Tagen soll es noch mehr Demonstrationen geben. Die meisten Menschen protestieren friedlich. Manchmal sind aber auch Randalierer dabei. Deshalb sollen besonders viele Polizisten für Sicherheit sorgen.

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