09. Oktober 2017, 20:53 Uhr

Kunst kommt weg: Abbau der documenta

09. Oktober 2017, 20:53 Uhr

Die Spuren der Kunstausstellung documenta in Kassel verschwinden. Etwa 20 Gebäude und Plätze im öffentlichen Raum seien schon zurückgegeben worden, teilten die Organisatoren mit. Standorte, an denen der Aufwand größer ist, würden spätestens bis Mitte November fertiggestellt.

Am sichtbarsten ist der Abbau der Kunstwerke im öffentlichen Raum: Der Büchertempel Parthenon auf dem Friedrichsplatz soll in den nächsten Tagen komplett verschwunden sein. Das Marmorzelt auf dem Weinberg ist bereits weg. Lastwagen bringen laut Organisatoren Kunstwerke zurück ins griechische EMST, das Nationale Museum für Zeitgenössische Kunst in Athen.

Einige Künstler holen ihre Arbeiten selber ab. Das sei bei sehr hoch versicherten Arbeiten oft eine Bedingung für die Leihgabe, erklärte die documenta. Die meisten Kunstwerke gingen aber mit professionellen Spediteuren an die Künstler oder an die nächsten Ausstellungsorte.

Offen ist weiter, ob ein Außenkunstwerk in Kassel bleiben wird. Die Stadt verhandelt mit dem nigerianischen Künstler Olu Oguibe über seinen Obelisken. Selbst kaufen werde sie das Kunstwerk aber nicht, sagte Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD). Kassel vermittle nur, ein Ankauf müsse mit Spenden finanziert werden.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Documenta
  • Kunst- und Kulturausstellungen
  • Kunstwerke
  • Künstlerinnen und Künstler
  • SPD
  • DPA
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos