03. Mai 2019, 22:17 Uhr

Früherer documenta-Standort wird Ausstellungsraum

03. Mai 2019, 22:17 Uhr

Einer der beliebtesten Standorte der documenta 13 in Kassel wird wieder zur Ausstellungsfläche. Nach jahrelangem Leerstand zeigen über 50 Künstler bis Ende Juni im Hugenottenhaus Werke, die sie extra für die Schau »Freie Zimmer« geschaffen haben. »Viele Künstler waren hier und haben mit den Räumen gearbeitet«, sagte der Kasseler Künstler Lutz Freyer, der die Ausstellung mit seiner Frau Silvia kuratiert hat. Das Paar hat das historische Gebäude in Eigenarbeit hergerichtet.

Das denkmalgeschützte Hugenottenhaus wurde 1820 in Kassel als Mietshaus gebaut. Es gilt als eines der letzten Zeugnisse hugenottischer Baukultur in der Stadt und als Beispiel für bürgerliches Wohnen zu dieser Zeit. In diesem ursprünglichen, aber verfallenen Zustand wird das Haus nun zum letzten Mal zu sehen sein. Eine extra für das Projekt gegründete GmbH will das Gebäude danach zu einem offenen Haus für Kunst und Kultur sowie zu Büro und Gewerberäumen umbauen.

Unter den Künstlern sind überregional bekannte Namen wie die Biennale-Venedig-Teilnehmer Thomas Demand und Gregor Schneider sowie documenta-Teilnehmer Thomas Schütte und Norbert Radermacher. Ziel der Ausstellungsmacher ist ein »Haus mit Erfahrungsräumen für zeitgenössische Kunst«.

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