Kultur

»Dogtown Munich« von Achternbusch uraufgeführt

Eine schön-scheußliche Hommage an München, anarchisch und skurril: Am Sonntagabend hat »Dogtown Munich« von Herbert Achternbusch im Münchner Volkstheater seine Uraufführung gefeiert. Das Publikum würdigte mit Bravorufen die vier Schauspieler, die über eineinhalb Stunden ohne Pause in gut ein Dutzend wechselnde Rollen schlüpften. Einmal mehr sind die typischen Achternbusch-Themen in bizarrer Mischung vereint: die katholische Kirche, die bayerische Heimat, die nie endende Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und die Antike.
13. Februar 2017, 18:20 Uhr
DPA

Eine schön-scheußliche Hommage an München, anarchisch und skurril: Am Sonntagabend hat »Dogtown Munich« von Herbert Achternbusch im Münchner Volkstheater seine Uraufführung gefeiert. Das Publikum würdigte mit Bravorufen die vier Schauspieler, die über eineinhalb Stunden ohne Pause in gut ein Dutzend wechselnde Rollen schlüpften. Einmal mehr sind die typischen Achternbusch-Themen in bizarrer Mischung vereint: die katholische Kirche, die bayerische Heimat, die nie endende Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und die Antike.

Um den 78-jährigen Autor, der vor allem in den 1980er Jahren mit Filmen und Theaterstücken für Skandale im katholischen und schwarz regierten Bayern gesorgt hatte, war es zuletzt ruhig geworden. Nun wagte sich für das Volkstheater die junge Regisseurin Pinar Karabulut an das Stück, das schon zwei Jahre in der Schublade lag. Die abwechslungsreiche Musik dazu schrieb Daniel Murena. Bis zum März sind zunächst zehn Aufführungen geplant.

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