23. Mai 2019, 19:05 Uhr

Ausstellung zu documenta und Bauhaus

23. Mai 2019, 19:05 Uhr
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Von DPA
Bauhaus-Ikonen wie der »Clubsessel B3 Wassily« (Marcel Breuer) und die Bauhaus-Leuchte (Wilhelm Wagenfeld) sind in der Neuen Galerie zu sehen. (Foto: dpa)

Eine neue Ausstellung in Kassel vergleicht die Kunstschule Bauhaus mit der documenta. »bauhaus / documenta. Vision und Marke« ist Titel der Schau, die bis zum 8. September in der Neuen Galerie zu sehen ist. »Es geht genauso um Gemeinsamkeiten, wie um Differenzen und auch Gegensätze«, sagte Kurator Philipp Oswalt am Donnerstag bei der Vorstellung der Ausstellung. Ziel sei eine übergeordnete Betrachtung beider Kulturmarken.

Das Bauhaus im Weimar gilt als die bedeutendste Schule für Kunst, Design und Architektur im 20. Jahrhundert. Laut Ausstellungsmachern gibt es zwar Gemeinsamkeiten mit der documenta als wichtigste Schau für moderne Kunst. Beide trenne aber auch viel. Beim Bauhaus gebe es den Versuch, eine »Grundgrammatik der Gestaltung zu formulieren«. Bei der documenta erwarte man eine Konfrontation mit dem Fremden. »Insofern fanden wir das eine unglaublich spannende Idee, sich mit der documenta unter diesem Aspekt in Verbindung mit dem Bauhaus auseinanderzusetzen«, erklärte Sabine Schormann, Generaldirektorin der documenta:

Die Ausstellung zum »Jubiläum 100 Jahre Bauhaus« ist eine Zusammenarbeit des documenta-Archivs, der Universität Kassel und der Museumslandschaft Hessen Kassel. Gezeigt werden Originalwerke und dokumentarische Ausstellungsobjekte. Teil des Projekts ist unter anderem eine Online-Ausstellung, die ab dem 15. August im Internet zeigen soll, wie viel Bauhaus in der documenta steckt.



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