04. April 2017, 19:06 Uhr

Aleppo-Busse in Dresden abgebaut

04. April 2017, 19:06 Uhr
Verladung Richtung Berlin: Dresdner Bus-Installation »Monument«. (Foto: dpa)

Zwei Monate nach seiner heftig umstrittenen Errichtung ist ein aus Schrottbussen bestehendes Friedensmahnmal vor der Dresdner Frauenkirche abgebaut und nach Berlin transportiert worden. Die drei senkrecht stehenden Busse wurden gestern von zwei Kränen auf drei Tieflader verladen. In Berlin wird das Kunstwerk »Monument« des Deutschsyrers Manaf Halbouni ab November im Rahmen des 3. Berliner Herbstsalons des Maxim-Gorki- Theaters zu sehen sein, wie die Leiterin des Kunsthauses Dresden, Christiane Mennicke-Schwarz, sagte.

Das Kunsthaus ist Eigentümer des Mahnmals gegen Krieg und Terror, das an drei im syrischen Aleppo zum Schutz vor Heckenschützen aufgestellte Busse erinnern soll. Bewohner einer Straße in der vom Bürgerkrieg zerstörten Stadt hatten sich dahinter in Sicherheit gebracht. Das »Monument« war im Vorfeld des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg am 13. Februar vor der Frauenkirche aufgestellt worden und hatte zu einer heftigen Kontroverse in der Stadt geführt.

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