01. Oktober 2016, 12:00 Uhr

325-jähriges Bestehen der Anna-Amalia-Bibliothek

(dpa). Büchertempel und Heiligtum der Klassik: Das sind nur zwei Ehrenbezeichnungen für die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar. Gestern feierte die Forschungsbibliothek, die seit 1998 zum klassischen Weltkulturerbe gehört, ihr 325. Jubiläum. Die Bibliothek mit ihrem sakralen Charakter sei ein außergewöhnlicher Ort, sagte Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff im Deutschen Nationaltheater. Besucher erahnten, »was die einstigen Bibliotheksgründer in die Welt tragen wollten: die Lust am Sammeln und die Bedeutung des Wissens.«
01. Oktober 2016, 12:00 Uhr

Nicht vergessen seien die Bilder von der brennenden Bibliothek 2004. Sie gingen um die Welt und lösten eine Welle der Solidarität aus. »Damals sind kulturelle Schätze unwiederbringlich verloren gegangen«, sagte Hoff. Rund 118 000 Bücher und Buchreste konnten geborgen werden. Für Restaurierung und Ersatz der durch Feuer und Wasser vernichteten oder beschädigten Bücher spendeten Privatleute und Firmen mehr als elf Millionen Euro.
Hoff würdigte beim Festakt die Arbeit von Direktor Michael Knoche, der sich in den Ruhestand verabschiedete, zur Erhaltung der Thüringer Kulturlandschaft. Der Germanist, Bibliothekar, Theologe und Philosoph leitete 25 Jahre die berühmte Bibliothek, die rund eine Million Bücher, frühe Handschriften, Globen, Landkarten und Porträtbüsten besitzt.

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