07. November 2017, 19:46 Uhr

Weinstein soll Ermittler auf Opfer angesetzt haben

07. November 2017, 19:46 Uhr

New York (dpa). Der unter vielfachem Missbrauchsverdacht stehende Hollywood-Mogul Harvey Weinstein hat anscheinend nicht nur mit Geld versucht, seine mutmaßlichen Opfer zum Schweigen zu bringen. Nach einem Medienbericht der Wochenzeitung »The New Yorker« engagierte der 65-Jährige mehrere private Sicherheitsfirmen, um Informationen über die Frauen zu sammeln. Auch Journalisten gerieten ins Visier. Die Zeitung beruft sich die Aussagen von sieben beteiligten Personen.

Eine Mitarbeiterin der Sicherheitsfirma Black Cube soll sich unter falschem Namen mit der Schauspielerin Rose McGowan getroffen haben. Die Privatermittlerin habe sich als Frauenrechtlerin ausgegeben und mindestens vier Treffen mit McGowan verdeckt mitgeschnitten, heißt es im Bericht.

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